FDP- Kreisverband Saarlouis gegen vorgesehene Einschränkungen bei der Polizeistation in Bous

Der Saarlouiser FDP-Kreisverband teilt die Besorgnis der Gemeinde Bous, wenn in Zukunft die dortige Polizeiinspektion eingeschränkt werden sollte.

 

„Wenn solch eine Information dem Bürger im gleichen Kontext verlautbart wird wie die Mitteilungen über eine positive Gemeindeentwicklung, muss man die Verantwortlichen doch fragen, ob hier nicht vorschnell entschieden wird. Man propagiert in Bous die Durchführung von Baumaßnamen, die bereits durch ein Gemeindeentwicklungskonzept aufgelegt werden und freut sich über eine höhere Geburtenrate, also rechnet mit mehr Menschen, die eine ausreichende und sichere Infrastruktur benötigen. Gleichzeitig will jemand an der bestehenden Polizeistation Einsparungen vornehmen. Das passt mit den von der Landesregierung versprochenen Zusagen für die Verbesserung der Polizeiarbeit nicht zusammen, “ so die Kreisvorsitzende der FDP- Saarlouis, Patrizia Zimmer

 

„Die Polizei ist eine staatliche, wichtige Organisation. Da kann man nicht mal ebenso ein paar Orte auf sich alleine stellen, und sei es „nur“ nachts, als gäbe es nur eine Laterne auszuschalten. Man kann die Verantwortung für Sicherheit und Ordnung nicht an die nächste Gemeinde abgeben und dann Nachteile, – wie z. B. eine lange Anfahrt in Notfällen, –  hinnehmen nach dem Motto: der gemeine Bürger muss etwas von seiner Sicherheitslage abgeben, aber er lässt sich das ja gefallen!“

 

Zimmer weiter: „ Wenn das Sparvorhaben in Bous zudem erst der Anfang einer weitergehenden Reform sein sollte, dann ist schon mal für eine mögliche komplette Schließung der Polizeistation der Fuß in der Tür!  Das alles will der FDP-Kreisverband nicht mittragen! “

 

 

Menü schließen